Termine für Online-Seminare

„Die dressurmäßige Ausbildung des Pferdes auf dem Weg zur Klasse M“

Datum: Mittwoch, 19.01.2022
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Für viele Reiter ist in der Dressur der Sprung von der Klasse L zur Klasse M eine besonders große Herausforderung. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass viele Reiter sich schwer tun, den korrekt gesprungenen fliegenden Galoppwechsel zu entwickeln. Aus diesem Grund hat man sich vor etlichen Jahren auch entschlossen, in der Dressur die Klasse L** einzuführen mit den zusätzlichen Anforderungen der Seitengänge Schulterherein und Trabtraversalen. Somit ergeben sich mehr Startmöglichkeiten mit steigenden Anforderungen in der Klasse L und für den Weg zur Klasse M mit Schulung des fliegenden Wechsels wird etwas mehr Zeit eingeräumt.
In diesem Seminar will ich zunächst auf die Schulung der Seitengänge eingehen, insbesondere aber auf die Vorbereitung und Entwicklung des fliegenden Galoppwechsels. Hierbei bin ich mir bewusst, dass es in der Praxis gerade hierfür sehr viele Methoden und unterschiedliche Wege gibt. Auch in den Richtlinien Band 2, die kürzlich neu überarbeitet und herausgegeben wurden, sind verschiedene Möglichkeiten zur Entwicklung der Wechsel aufgezeichnet. Vielleicht ergibt sich während des Seminars auch die Möglichkeit, dass Zuhörer ihre Ausbildungswege einbringen, mit denen sie erfolgreich ihren Pferden die fliegenden Galoppwechsel beigebracht haben.

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„Hinweise zum Reiten im Leichten Sitz“

Datum: Freitag, 18.02.2022
Uhrzeit: 19:30 Uhr

In einem meiner früheren Newsletter hatte ich bereits von Erfahrungen aus Seminaren und Lehrgängen berichtet, dass in der Grundausbildung des Reiters der Leichte Sitz oft gar nicht oder meist viel zu spät eingeführt wird oder er in falscher Weise gelehrt wird.
In den Ausbilderseminaren, die ich für die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in den vergangenen Jahren vornehmlich im Bereich der Basisausbildung gemacht habe, saßen die meisten Reitanfänger bei den praktischen Demonstrationen von Anfang an in Dressursätteln, die die Einnahme des Leichten Sitzes gar nicht ermöglicht haben.
Insbesondere bei Kindern oder jüngeren Reitern haben die Sättel ohnehin nicht gepasst, Bewegungen des Reiters und ein geschmeidiges Mitschwingen wurden nicht ermöglicht, u.a. weil die vorderen Pauschen die Knie blockiert haben und die Sättel zu tief geschnitten waren. Hinzu kommend war festzustellen, dass die meisten Reiter oft nicht sinnvoll zum Reiten im Leichten Sitz hingeführt wurden und sie damit auch das Reiten über Bodenricks und das Springen nicht von Anfang an gelernt haben.
Die „dressurlastige“ beginnende Grundausbildung lässt sich aus unseren „Richtlinien“ nicht herleiten. Gefordert werden in dort dem beschriebenen Ausbildungsweg des Reiters zur Entwicklung des Sitzes die Schulung des Gleichgewichtes und die Entwicklung der Losgelassenheit auf dem Pferd, unabhängig von einer „Sitzform“.
Mit meinem Seminar am 18.2. will ich dazu beitragen, dass der Bedeutung des Leichten Sitzes mehr Rechnung getragen wird, nicht nur im Hinblick auf das Erlernen des Springens, sondern auch im Hinblick auf seine generelle Wichtigkeit für das Reiten im Gelände, in der Remonteausbildung oder bei Situationen in der Dressurausbildung, v.a. bei mangelnder Losgelassenheit und Rückentätigkeit des Pferdes. Im dann folgenden Seminar im März will ich dann aufbauend auf die Erklärungen zur Schulung des Leichten Sitzes auf die Bedeutung der Basisausbildung im Springen eingehen, denn: wer springen kann, ist sattelfester und wer springen kann, tut sich auch leichter, sein Pferd artgerecht im Gelände zu bewegen.

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